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Geschichte Der Freiwilligen Feuerwehr Lich - Steinstraß
Der Neuanfang: Als dann die Umsiedlung, im Zuge des fortschreitenden Tagebaues Hambach, immer näher rückte, befürchteten Viele das Ende der Freiwilligen Feuerwehr Lich-Steinstraß. Nur wenige Kameraden der Feuerwehr sind mit zum neuen Standort (Jülich-Möhnewinkel) gezogen. Dies lag u.A. daran, dass die Landwirte nicht mit an den neuen Standort ziehen konnten und einige in der Gemeinde Niederzier geblieben sind. Somit stand die Feuerwehr vor einem Neuanfang, der von Seiten der Umsiedlungsverantwortlichen nicht vorgesehen war. Einige Kameraden, Federführend Bm Josef Küpper und UBm Helmut Müller, starteten die Initiative zur Weiterführung der Freiwilligen Feuerwehr in Lich-Steinstraß. 15.12.1983 war es dann so weit. Alle Hindernisse waren aus dem Weg geräumt. Das Fortbestehen war gesichert. Dem Löschgruppenführer Bm Josef Küpper standen 9 Aktive und 5 Jugendfeuerwehrmänner zur Seite. Nun fehlte nur noch das entsprechende Handwerkszeug (Fahrzeug und ein Gerätehaus). 1984 wurde mit dem Übungsdienst begonnen. Die Löschgruppe Lich-Steinstraß wurde dem Zug V (Stetternich und Welldorf) zugeordnet. Dem damaligen Zugführer HBm Matthias Emmerich sei an dieser Stelle für die überaus freundlich Aufnahme gedankt. Im Dezember 1984 schenkte die Firma Rheinbraun der Löschgruppe ein ausrangiertes TLF8/18 (siehe Bild). Dieses wurden in vielen, vielen Stunden, von den Mitgliedern der Löschgruppe und dem Zugführer, wieder Einsatztauglich gemacht. Im August 1985 konnte das Fahrzeug endlich genutzt werden. Stationiert war es erst einmal bei der Feuerwache in Jülich.
hintere Reihe: Eddi Langhof, Dieter Radmacher, Hans Cürsgens, Hans Eschweiler, Roos Hans Gerd, Toni Schopen, Josef Küpper vordere Reihe: Hubert Langen, Christian Langen, Helmut Müller, Bodewig, Markus Küpper, Geoffry Addington, Johann Blaeser, Hermann Blaeser
Im Februar 1987 konnte das Fahrzeug endlich in Lich-Steinstraß stationiert werden. In die Bürgerhalle wurde eine Fahrzeughalle und ein Unterrichtsraum integriert. Fortan stellte die Löschgruppe sich jedes Jahr im Rahmen eines "Tag der offenen Tür" der Befölkerung vor. Die Begleitung und Absicherung des St. Martinszuges hat die Löschgruppe wieder gerne übernommen. Am 17.01.1991 übernahm der "frisch gebackene Brandmeister" Hermann-Josef Blaeser (24) die Führung der Löschgruppe. OBm Josef Küpper konnte aus gesundheitlichen Gründen diese Funktion nicht weiter ausüben. Als neuer Stellvertreter wurde UBm Dieter Radmacher (23) ernannt. Damit war ein Generationswechsel vollzogen. 30.04.1992 eine alte Tradition, wie im alten Ort, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr übernommen. Erstmalig richtete die Freiwillige Feuerwehr den "Tanz in den Mai" aus. Bis dahin hatte eine junge "Interessengemeinschaft" dieses Fest ausgerichtet. Auch wurde in diesem Jahr das 65-jährige Bestehen gefeiert. Am 30.10.1994 hatte die Löschgruppe einen besonderen Grund zu feiern. Das 23-Jahre alte TLF8/18 wurde durch ein neues LF8/6 ersetzt. 2002 wurde ganz groß in Lich-Steinstraß gefeiert. Die Feuerwehr hatte zum 75-jährigen Jubiläum geladen. Am 26.04.2002 wurde mit dem Festkommers und einem großen Zapfenstreich begonnen. Am 27.04.2002 war dann der Höhepunkt. Im Rahmen einer Oldienight spielten die Rain-City-Rollers auf. Festschrift.
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